Fast 40 Jahre haben Monika und Heinz Fischer den Mesnerdienst in der Jakobikirche in Küps versehen. Jetzt wurden sie durch Pfarrer Jochen Pickel von ihren Aufgaben entpflichtet. Monika und Heinz Fischer haben sich für die Kirchengemeinde als Glücksfall erwiesen. Sie wohnten gegenüber der Kirche, mussten nur mal schnell über die Straße, wenn etwas benötigt wurde.

Ihr Dienst in der Jakobikirche war nicht nur Dienst, es war Berufung. Aus einem anfänglichen „Probieren wir es einmal“ wurden beinahe vierzig Dienstjahre. Monika Fischer schmückte die Kirche und den Altar mit Blumen aus ihrem Garten. Heinz Fischer kümmerte sich um die Vorbereitung der Gottesdienste, sorgte dafür, dass rechtzeitig der Adventskranz hing, die Weihnachtsbäume aufgestellt wurden und vieles mehr. Er verrichtete alle hausmeisterlichen Aufgaben rund um die Jakobikirche. Urlaub war für das Ehepaar Fischer eher ein Fremdwort. Ihre Ausflüge und kurzen Reisen legten sie so, dass sie am Sonntag wieder ihren Dienst in der Kirche versehen konnten. Falls mal einer von ihnen krank wurde, sprangen die Söhne ein.

Die Vertrauensfrau der Kirchengemeinde , Christina Sammet, bedankte sich zusammen mit ihrer Stellvetreterin Heike Kreul und Pfarrer Pickel im Namen des gesamten Kirchenvorstands für die jahrzehntelange hervorragende Mitarbeit mit einem Präsent, Blumenstrauß und vielen lobenden und dankenden Worten. „Wir sind stolz und glücklich, euch als Mesner unter uns gehabt zu haben“, äußerte sich unter anderem Jochen Pickel bereits in der Begrüßung zum Gottesdienst. red