In der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Egidius Kirchleus-Gössersdorf wurde ein großer ehrenamtlicher Diener seiner Kirchengemeinde verabschiedet. Manfred Hofmann wurde für seine Verdienste gewürdigt.

In seiner Laudatio erwähnte Altbürgermeister Egon Herrmann , dass Manfred Hofmann schon von Kindesbeinen an mit der Kirche verbunden war. Wer ihn näher kenne, der wisse, dass er viele ehrenamtliche Aufgaben erfüllt habe, ohne dafür eine besondere Bestellung oder einen offiziellen Auftrag gehabt zu haben. Über sieben Jahrzehnte stellte er sich in den Dienst der Friedhofspflege und des sogenannten Heiligenholzes (kirchliches Waldeigentum). Ab 1966 war er Mitarbeiter im Heiligenholz, ab 1993 dann hauptverantwortlicher Waldhüter. Er ist verantwortlich für die Aufforstung und Durchforstung sowie die Pflege des circa 40 Hektar großen Heiligenholzes. Dank seiner verantwortungsvollen und gewissenhaften Pflege ist der Wald in Top-Zustand, wie es in der Laudatio hieß. Aus dem Waldstück werden jährlich das Holz für das Johannisfeuer in Gössersdorf , die Bäumchen für die Konfirmation und die Christbäume für die Kirchen in der Pfarrei zur Verfügung gestellt.

Im Kirchenvorstand

Manfred Hofmann war darüber hinaus von 1976 bis 2006 im Kirchenvorstand tätig. Für diese drei Jahrzehnte wurde ihm vom damaligen evangelischen Landesbischof Johannes Friedrich mit Ehrenurkunde gedankt. Seit über 30 Jahren ist er auch ehrenamtlicher Friedhofspfleger in Gössersdorf .

Auf dem Bau

Maßgeblich war Hofmann auch am Anbau der Sakristei an der St.-Egidius-Kirche beteiligt. Gerade der Erhalt und die Pflege der Kirche liegen ihm bis heute sehr am Herzen. Er erledigt immer noch kleinere Reparaturen selbst – ohne Kostenrechnung. Dass die St.-Egidius-Kirche in so gutem Zustand sei und optisch schön dastehe, sei wesentliches Verdienst von Manfred Hofmann , betonte Herrmann in seinen Dankesworten. eh