Zum Bericht "Naturpark hat neue Führung" vom 18. Februar:

Jeder, der den noch bis Ende März amtierenden Geschäftsführer des Naturparks Frankenwald kennt, weiß, dass Dietrich Förster für "seinen" Naturpark lebt und mit großem Engagement und Herzblut bei der Sache ist, wenn es darum geht, den Naturpark voranzubringen. Im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit hat der Diplom-Biologe sehr viele Projekte initiiert und durchgeführt, angefangen mit der Neugestaltung der Infozentren in den ehemaligen Bahnstationen Blechschmidtenhammer und Steinwiesen über Naturpark-Infopunkte in den Geschützkasematten der Festung Rosenberg in Kronach und im neu gestalteten Bahnhof Naila bis hin zu den äußerst beliebten Liegebänken an wunderschönen Aussichtspunkten .

Die Themenpalette seiner Projekte reicht von Tourismus, Naturerlebnis, Landschaftspflege und Regionalentwicklung bis hin zu Artenschutzprojekten wie der Sicherung von Fledermausquartieren im Naturpark. Ein herausragendes Beispiel für die intelligente Verbindung von Arten- und Landschaftsschutz, Tourismus und Regionalentwicklung im Naturpark Frankenwald sind die Arnikaprojekte, an deren Entstehung Herr Förster maßgeblich beteiligt war: Ankauf und Nutzungsextensivierung von Arnika-Wiesen, Einrichtung von Arnikaakademie und Arnikafest in Teuschnitz, die Vermarktung von Arnikaprodukten und die Anlage des Arnikasteiglas.

Viele dieser Naturpark-Projekte hat Herr Förster selbst entworfen, bei der Umsetzung mitgearbeitet und die Finanzierung organisiert. Darunter auch so spektakuläre Projekte wie die Instandsetzung und Wiedereröffnung des Felsenpfades im Höllental vor zwei Jahren, der sich sofort zu einem beliebten Besuchermagneten entwickelte. Herr Förster hat im Laufe der Jahre einen wesentlichen Beitrag zum Marketing der Qualitätswanderregion Frankenwald geleistet. Des Weiteren war er sowohl bei der Gründung des "Geoparks Schieferland" der drei Naturparke Frankenwald, Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale als auch bei der inzwischen erreichten Zertifizierung als "Nationaler Geopark Schieferland" maßgeblich beteiligt.

Als Geschäftsführer hat er für den Naturpark ein sehr gutes Netzwerk aufgebaut, wird von den Bürgermeistern im Naturpark für seine Kompetenz sehr geschätzt und ist bei seinen Projektpartnern wegen der ihm eigenen integrativen Art sehr beliebt.

Obendrein hat er gute Öffentlichkeitsarbeit gemacht und konnte den Naturpark Frankenwald vielerorts anschaulich platzieren.

Daher ist es völlig unverständlich, dass Herr Förster in der Mitteilung zum Wechsel der Geschäftsführung des Naturparks Frankenwald lediglich mit einem Satz erwähnt wird und es lapidar heißt, er hätte viele Projekte "begleitet". Das spricht wahrlich nicht für die Wertschätzung, die ihm gebührt!

Andrea Kerskes

Nürnberg