Vorsitzende Birgit Brehl erinnerte in der Jahreshauptversammlung der Theaterfreunde Wallenfels daran, dass die im Sommer geplante Theateraufführung wegen Corona auf 2022 verschoben werden musste. Im Herbst sollen nun die Proben beginnen. Die Entscheidung sei auf die Komödie „Ein Guru für Do-Ping“ von Andreas Wening gefallen.

Künftig werden laut Brehl nicht mehr so viele Zuschauer auf der Freilichtbühne Platz finden können. Deshalb sei ein zusätzlicher Spieltag geplant. Die Vorsitzende freute sich sehr auf die Proben und blickte hoffnungsvoll in die Zukunft.

Im Anschluss legte die Kassierin Isabella Leipold ihren Kassenbericht vor. Der Verein zähle wie im Vorjahr 124 Mitglieder . Die Mitgliedsbeiträge seien die einzigen Einnahmen gewesen. Wie 2020 habe man an den Kindergarten gespendet und für 1754,43 Euro ein Bällchenbad mit Rutsche angeschafft. Eine offizielle Spendenübergabe konnte wegen Corona noch nicht erfolgen, wird aber nachgeholt.

Die Kassenprüfer Gaby Stöcker und Carolin Michel bescheinigten Leipold eine einwandfreie Buchführung.

Die Neuwahlen brachten folgendes, jeweils einstimmiges Ergebnis: Vorsitzende Birgit Brehl, Zweiter Vorsitzender Andreas Gleich, Kassierin Isabella Leipold, Schriftführerin Gisela Hänel, Kassenprüferinnen Gaby Stöcker und Carolin Michel. In den Ausschuss wurden Gisela Düthorn, Marga Müller, Gaby Stöcker, Edel Deckelmann, Carolin Michel, Udo Schlee, Engelbert Stadelmann, Kerstin Haderdauer und Henry Stöcker gewählt.

Bürgermeister Jens Korn freute sich sehr, dass die Vereine nach dem Corona-Stillstand jetzt wieder aktiv werden können. Die Theaterfreunde lobte er für die unterhaltsamen Aufführungen und die zahlreichen Spenden für viele Projekte. Gleichzeitig wies er auf das 100-jährige Bestehen der Schlossbergkapelle im Jahr 2023 hin und bat hierfür bereits jetzt um Unterstützung. Die aufwendige Renovierung war vor 25 Jahren auf Initiative der Theaterfreunde erfolgt, Vorsitzende Birgit Brehl sicherte die erneute Hilfe zu. Zweiter Vorsitzender Andreas Gleich wies darauf hin, dass nach der Rodung des Schlossbergs 2018 bereits wieder viel zugewachsen sei. Ursprünglich habe man gehofft, dass sich auch andere Vereine beteiligen würden. Bürgermeister Jens Korn versprach, hier eine Lösung zu finden.