Noch in diesem Jahr soll die Sanierung und dringende Renovierung der Orgel in der Wallfahrtskirche „Mariä Geburt“ in Glosberg in Angriff genommen werden. Pfarrvikar Pater Helmut Haagen rief am Sonntag im Gottesdienst in der Wallfahrtskirche zu Spenden für die renovierungsbedürftige Orgel auf. Eigentlich hätte sie schon im vergangenen Jahr restauriert werden sollen. Doch dann kam Corona, bedauerte Pater Haagen, denn dadurch wurde der Zeitplan völlig durcheinandergewirbelt. Dieses Jahr wolle man es aber wissen und die Reparaturarbeiten werden durchgeführt, ist sich der Geistliche sicher.

Erhebliche Schäden

Die Orgel in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt Glosberg ist dringend renovierungsbedürftig. Wenn sie bald wieder im schönen reinen Klang ertönen soll, müssen Reparaturen und Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. In einem Gespräch informierten Pater Helmut Haagen OMI und Organist Georg Kestel, dass nach einer gründlichen Inspektion der Orgel durch eine Orgelbaufirma erhebliche Mängel und Schäden festgestellt wurden. Für die Gesamtmaßnahme rechnet man mit Kosten in Höhe von 54 000 Euro. Dies übersteige das finanzielle Budget der Pfarrei Mariä Geburt Glosberg erheblich, gibt Kirchenpflegerin Martina Stumpf zu bedenken. Aus diesem Grund wäre es schön, wenn es Leute gibt, die dieses Projekt mit Spenden unterstützen, damit die Reparaturen finanziert und bald durchgeführt werden können. Es kommt der Glaubensgemeinschaft zugute, wenn die 1594 wohlklingenden Pfeifen bald wieder mit reinem Klang ertönen können.

Längste Pfeife misst 5,80 Meter

Die Orgel wurde 1981 nach zweijähriger Bauzeit, mit 23 Registern, zwei Manualen und einer Pedal-Klaviatur zum ersten Mal zum Klingen gebracht. Die längste Orgelpfeife misst 5,80 Meter und die kleinste Pfeife ragt gerade mal mit 14 Millimetern aus dem Prospekt. Schon damals spielte Georg Kestel die Orgel, der auch heute noch als Organist seinen Dienst erfüllt. Pater Helmut Haagen und die Kirchenverwaltung sagen schon im Voraus ein herzliches Vergelt’s Gott für Spenden, für die es selbstverständlich eine Spendenquittung geben wird.

Spenden sind erbeten auf das Spendenkonto der Katholischen Kirchenstiftung Glosberg mit der IBAN: DE17 7706 9044 0200 1455 72 bei Raiffeisenbank Küps-Mitwitz-Stockheim, Verwendungszweck: Orgelsanierung. eh