Die Kirchweihgesellschaft Buchbach hat es sich in diesem Jahr trotz oder gerade wegen Corona nicht nehmen lassen, an die Weihe der Kirche im Dorf zu erinnern. Unter Beachtung der Corona-Regeln an den Treffpunkten sorgte sie für ein buntes und abwechslungsreiches Programm, auch um den Menschen ein wenig Normalität zurückzubringen.

Mit der Schlachtschüssel am Freitag wurde der Veranstaltungsreigen eröffnet. Musikalische Klänge ertönten am Samstagmorgen, als die Blaskapelle Buchbach mit den „Ständerla“ durch das Dorf zog. Das für Samstagnachmittag angedachte Kirchweihfußballspiel, ein Lokalderby in der B-Klasse, von dem man sich regen Besuch erhoffte, konnte nicht stattfinden. So gab es im Sportheim und im Kulturhaus die Möglichkeit, beim Dämmerschoppen den Tag ausklingen zu lassen.

In der Sankt-Laurentius-Kirche wurde der Festgottesdienst gefeiert, den Pfarrer Cyriac Chittukalam zelebrierte. Die Kirchweihgesellschaft von Buchbach unter der Leitung von Annalena Keim und Selina Löffler trug ihren Teil zur Messe bei.

Zahlreiche Menschen nutzen am Nachmittag (mit Abstand) die Gelegenheit, bei strahlendem Sonnenschein der Blaskapelle Buchbach bei ihren Standkonzerten zu lauschen. Die Mädchen und Burschen der Kirchweihgesellschaft ließen dabei des Öftern den Kirchweihruf „Wer hat Kerba?“ ertönen. Im Kulturhaus Buchbach gab es Unterhaltungsmusik mit der Blaskapelle Buchbach unter der Leitung von Horst Büttner.

Ausklang am vierten Tag

Die Kirchweih klang am Montag bei einem Frühschoppen mit musikalischer Unterhaltung durch Peter Grüdl und Andreas Löffler aus.

Die Menschen im Dorf freuen sich jetzt schon auf die Kirchweih im nächsten Jahr – hoffentlich coronafrei. uzi