Die Corona-Schutzmaßnahmen führten zu einer beträchtlichen Schmälerung der Aktivitäten beim Gesangverein „Harmonie“. Wo sonst etwa 35 Singstunden pro Jahr abgehalten wurden, waren es im vergangenen Jahr gerade einmal 17. Auch öffentliche Auftritte konnten größtenteils nicht durchgeführt werden.

Da aus gesundheitlichen Gründen Kassiererin Ursula Schopf ihr Amt niederlegte, war bei der Hauptversammlung Ersatz nachzuwählen. Einstimmig wurde Christian Härtlein gewählt. Um die Zukunft des Chores machte man sich ebenso Gedanken. Auf Anregung von Zweitem Vorsitzenden Karl Heinz Hühnlein wurde ein kleiner Arbeitskreis gegründet, der Lösungsvorschläge ermitteln soll. Erfreut zeigte sich Vorsitzender Helmut Martin, dass man nach längerer Pause den Singstundenbetrieb wieder habe aufnehmen können und dass die Sänger gesund und wieder vollzählig anwesend seien. Als Lichtblick des vergangenen Jahres bezeichnete er die Ausgestaltung zur feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel in Oberlangenstadt , die am Geburtshaus des Komponisten Adolph Kurt Böhm angebracht ist. Die Vereinsstärke beträgt derzeit 19 aktive Sänger plus Dirigentin (zwei Ersatz) sowie insgesamt mit den passiven Mitgliedern 92.

Planungen in der Schwebe

Der Kassenbericht zeigte geordnete Finanzen auf. Gedanken machte man sich über die Anregung, zum „ Tag der Deutschen Einheit “ an einem zentralen Platz der Marktgemeinde zu singen und zu musizieren . Die Teilnahme am Totensonntag, am Volkstrauertag sowie ein gemeinsames Rehessen nach dem Singen zum Advent hat man noch mit Fragezeichen versehen; hier gilt es, die aktuelle Entwicklung der Infektionslage abzuwarten. hkn