Der Landkreis Kronach weist im Bereich der Impfungen nach wie vor beeindruckende Zahlen aus und nimmt damit eine Spitzenposition ein. Die Impfquoten liegen aktuell bei 22,0 (Erst-) und 9,6 (Zweitimpfung) Prozent und damit weit über dem bayern- (16,0/6,5) und auch deutschlandweiten (15,9/6,1) Durchschnitt. Rund 850 Impfungen gingen dabei auf niedergelassene Ärzte zurück, teilte das Landratsamt gestern mit.

Möglich sind diese Spitzenwerte nicht zuletzt wegen der drei Impfaußenstellen in Nordhalben, Steinbach am Wald und Neukenroth, durch die zusätzlich zum Kronacher Impfzentrum die Kapazität deutlich ausgeweitet werden konnte. War das Impfzentrum ursprünglich für lediglich 300 Impfungen pro Tag ausgelegt, so können aktuell teilweise bis zu 600 Impfungen pro Tag durchgeführt werden.

Aktuell stehen dem Landkreis rund 3000 Impfdosen Astrazeneca zur Verfügung, die entsprechend der Empfehlung der Impfkommission Stiko hauptsächlich Menschen über 60 Jahre vorbehalten sind. Aber auch Jüngere können sich für eine Impfung mit Astrazeneca registrieren lassen.

Für die 3000 Impfdosen haben sich bereits 1500 Bürger registriert. Weitere Interessierte werden gebeten, sich unter Angabe der notwendigen Daten (Namen, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer) unter der E-Mail-Adresse astraimpfung@lra-kc.bayern.de zu melden. Zusätzlich muss, sofern noch nicht erfolgt, eine Registrierung im Bayerischen Impfportal (www.impfzentrum.bayern.de) erfolgen.

Unabhängig von aktuellen Sonderzuweisungen an Impfstoff werden alle impfwilligen Bürger unabhängig von der Priorisierung gebeten, sich über das Bayerische Impfportal zu registrieren, sofern sie dies noch nicht gemacht haben. Beim aktuellen Impftempo bestehen gute Chancen, vergleichsweise zeitnah einen Impftermin zu erhalten.

Zeitnah registrieren lassen

Verwaltungsleiter Ralf Schmidt vom Impfzentrum appelliert an alle impfwilligen Bürger, sich zeitnah für einen Termin zu registrieren. "Wir kommen momentan sehr schnell voran und wollen auch weiterhin so viele Menschen wie möglich impfen. Es wäre wirklich schlimm, wenn wir uns zur Verfügung gestellten Impfstoff wegen nicht angemeldeter Bürger zurückgeben müssten, weil sie der Meinung sind, noch nicht an der Reihe zu sein." Auch die Aussicht auf eine Impfung bei einem niedergelassenen Arzt sollte niemanden vor einer Registrierung abhalten. "Wichtig ist nur, dass die Bürger im Impfzentrum Bescheid geben, sofern sie zwischenzeitlich anderweitig geimpft wurden."

Wer sich nicht online über das Bayerische Impfportal anmelden möchte, kann dies auch gerne telefonisch unter 09261/678666 machen. red