Der Blick in die Medien macht fassungslos: Es herrscht Krieg in der Ukraine, mitten in Europa. Um die akute Not in der Flüchtlingsversorgung zu lindern, sammelt die Siegmund-Loewe-Realschule seit Anfang März Sachspenden. In der Aula stehen dafür beschriftete Kartons, die von den Schülerinnen und Schülern immer wieder befüllt werden, bereit. Die Spendenbereitschaft ist enorm, so dass nunmehr bereits zum dritten Mal zahlreiche prall gefüllte Kartons zur Sammelstelle der Hilfsaktion „Roman“ des VfR Johannisthal gebracht werden konnten.

Im Rahmen einer „Challenge for Ukraine“, bei der auf die Jahrgangsstufen verteilt entweder Reis, Nudeln, Konserven, Babynahrung oder Hygieneartikel/Verbandsmaterialien im jeweiligen Klassenverband gesammelt wurden, kamen weitere circa 350 Sachspenden hinzu. Dabei hatte die Klasse 8c die meisten Spenden gesammelt. Und die Schule gibt nicht auf, sondern sammelt weiter und zwar solange Hilfe benötigt wird.

Bei der SMV-Aktion „Brot kaufen und dabei Gutes tun“ in Zusammenarbeit mit der Backstube Willi Müller sowie der von den 6. Klassen organisierten Osteraktion, bei der für liebe Schulkameraden Schokoladen-Osterhasen oder Ü-Eier zu Ostern bestellt werden konnten, ging etwa die Hälfte des Preises zugunsten des Hilfsprojekts. So konnte neben den vielen Sachspenden auch ein Geldbetrag von 400 Euro gesammelt werden. Auch dieser Betrag kommt der Hilfsaktion „Roman“ zugute.

Neben den konkreten Hilfen, plante die Siegmund-Loewe-Realschule zusammen mit dem Frankenwald-Gymnasium, der Petra-Döring-Schule sowie der Pestalozzi-Schule für den letzten Schultag vor den Osterferien am Schulzentrum auch ein symbolisches Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine. hs