Der Bund Naturschutz will ein Volksbegehren „Radentscheid Bayern“ auf den Weg bringen. Auch in Kronach werden Unterschriften gesammelt, jeweils auf Listen für die verschiedenen Gemeinden im Wohnort. Bayernweit müssten 25.000 Unterschriften zusammenkommen, damit es zu einem Volksentscheid kommt, wurde bei einer Zusammenkunft des BN erläutert.

„Die Menschen in Bayern wollen mehr mit dem Rad fahren und bessere Bedingungen hierfür“, sagte stellvertretende BN-Kreisvorsitzende Christine Neubauer . Die Staatsregierung habe sich 2017 das Ziel gesetzt, den bayerischen Radverkehrsanteil bis 2025 von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln. Bis jetzt sei der Radverkehrsanteil aber nur um ein bis zwei Prozent gestiegen.

Der Bund Naturschutz Kronach empfiehlt den Städten und Gemeinden im Landkreis Kronach , einen ehrenamtlichen Umweltbeauftragten oder eine ehrenamtliche Umweltbeauftragte zu ernennen. Dies habe sich in einigen Orten bestens bewährt. Dies hatte Karl H. Fick angeregt.

Georg Volker ist Umweltbeauftragter in Schneckenlohe und berichtete, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger mit Fragen an ihn wenden. Wenn jede Gemeinde im Landkreis hier jemanden hätte, könnten diese sich vernetzen, sagte der Mitwitzer Umweltbeauftragte Uli Münch.

Es wäre ein Jammer, den Feuersalamander zu verlieren, betonte der Projektmanager beim Bund Naturschutz, Horst Schwemmer. „Salamander in Bayern – Herausforderung für den Artenschutz“, so lautet ein Artenschutzprogramm im Freistaat Bayern, das er vorstellte, wobei auch Kronach zum Projektgebiet gehört. Bei einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren stellt das Bayerische Landesamt für Umwelt 1,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Nur kurz angesprochen wurde der Verzicht auf weitere Klagen gegen die Lerchenhoftrasse. „Man kann es sich anschauen wie es bei Michelau/Trieb aussieht“, meinte Elisabeth Hofmann – „überdimensioniert“. Den vierspurigen Ausbau brauche es nicht, aber alle Argumente seien ausgetauscht.

Die Stadtoase in Kronach feiert kommendes Jahr ihr 20-jähriges Bestehen, erklärte Susanne Meier. Ehrungen gab es ebenfalls: 40 Jahre: Franz Kluge, Brigitte Löffler, Erwin Lohneisen, Martin Schinnerer; 25 Jahre: Engelbert Singhartinger, Franz Mairoser, Verena Alt, Burkhard Neubauer, Bernd Prysok, Walter Kreißl. rg