Der Markt Pressig fördert die Gesundheit seiner Beschäftigten und will ein nachhaltig gesundes und wertschätzendes Arbeitsumfeld schaffen. Zum 1. Mai ist er deshalb der „Initiative-gesunder Betrieb“ (i-gb) beigetreten. Somit können die Mitarbeiter des Marktes ein breites Angebot zur Förderung ihrer Gesundheit nutzen, informierte Bürgermeister Stefan Heinlein bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus.

Durch die Kooperation das Marktes mit der Initiative-gesunder Betrieb bieten sich der Belegschaft vielfache Möglichkeiten, sich an gesundheitsfördernden Maßnahmen günstig zu beteiligen. Mit der sogenannten i-gb-Card bekommen sie Zugang zum i-gb-Gesundheitsangebot. Dieses umfasst nicht nur ein Netzwerk aus Anbietern von gesundheitsfördernden Leistungen aus den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung, sondern auch viele weitere, zum Teil digitale Nutzungsmöglichkeiten zur individuellen Gesundheitsförderung.

Lara Cordes und Tina Fröbel, Firmenkundenberaterinnen von i-gb, sehen noch einen weiteren sinnvollen Aspekt des Angebotes: „Da in den letzten Jahren vor allem die psychischen Herausforderungen in der Arbeitswelt stark gestiegen sind, ist es vielen Arbeitgebern ein Anliegen, sich bestmöglich um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Belegschaft zu kümmern.“

Dies bestätigte der Rathauschef Heinlein: „Der Markt Pressig will mit dem Angebot von i-gb seinen Mitarbeitern etwas Gutes tun, damit diese langfristig motiviert und leistungsfähig bleiben“, erklärte das Gemeindeoberhaupt. „Die Resonanz der Kollegen auf die Einführung der i-gb-Card ist übereinstimmend positiv. Als Arbeitgeber bauen wir damit die Attraktivität unserer Arbeitsplätze aus und sind davon überzeugt, dass wir mit Einführung dieses Gesundheitsangebotes die richtige Entscheidung getroffen haben.“

Dem schloss sich auch Geschäftsleiter Antonio Sauchella an. „Gerade in dieser schwierigen Corona-Situation wollen wir unsere Mitarbeiter im Bereich der Gesundheit noch weiter unterstützen.“

Neben Ermäßigungen und teilweise sogar kostenlosen Eintritten bei zahlreichen Gesundheitsanbietern aus der Region wie beispielsweise Fitnessstudios, Schwimmbädern , Thermen und Physiotherapiepraxen können die Teilnehmer insbesondere während des Lockdowns auch von anderen Angeboten profitieren. So können sie sich für die Durchführung von individuellen Ausdaueraktivitäten und diversen Fitness-Workouts belohnen. Zudem stehen ihnen zahlreiche Trainingsvideos und wissenswerte Inhalte aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung durch die i-gb-App zur Verfügung. Demzufolge können die Mitarbeiter des Marktes Pressig trotz des bestehenden Lockdowns vielfältige Möglichkeiten der individuellen Gesundheitsförderung in Anspruch nehmen.

„Das Thema betriebliche Gesundheitsförderung hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen“, stellte Lara Cordes von der i-gb fest. „Die Mitarbeiter können in Zeiten des Wandels in der Arbeitswelt als die wichtigste Ressource eines Unternehmens und einer Behörde angesehen werden, die es zu fördern und zu schützen gilt“, sagte die Gesundheitsökonomin.

Das i-gb-Gesundheitsnetz wurde von Gesundheitsökonomen der Universität Bayreuth ins Leben gerufen. Aus dem ursprünglichen Forschungsprojekt ist die „Initiative-gesunder Betrieb GmbH“ entstanden, die mittels eines innovativen Ansatzes Unternehmen und Behörden, deren Mitarbeiter sowie Anbieter von Gesundheits- und Präventionsdienstleistungen vernetzt. Der Markt Pressig ist neben mehr als 300 i-gb-Partnern ein weiterer Arbeitgeber , der mit der Einführung der i-gb-Card die Gesundheit seiner Beschäftigten aktiv fördern und damit gleichzeitig seine Wertschätzung gegenüber diesen ausdrücken möchte.