Im Februar 2002 wurde als Verein die „Dorfgemeinschaft Schnaid e.V.“ ins Leben gerufen. Seither wartet die Interessenvereinigung mit den verschiedensten Aktivitäten für die Einwohner in den drei verstreuten Ortsteilen der Stadt Wallenfels auf. Damit hat sie viel Gemeinschaftssinn bewiesen und für ein intaktes Dorfleben in der vorderen, mittleren und hinteren Schnaid gesorgt. Nach nun zwei Jahrzehnten wurde diese Bestehenszeit bei einem stimmungsvollen Abend mit zahlreichen Gästen an der Vereinshütte oberhalb der mittleren Schnaid gefeiert.

Der vor fünf Jahren an die Vereinsspitze gewählte Vorsitzende Mario Küpferling hob den Einsatz vieler Ehrenamtlicher bei der Errichtung der verschiedensten Anlagen, wie zum Beispiel der Hütte mit Wasseranschluss und Geräteraum sowie des Fußballfeldes, hervor. Dabei dankte er besonders seinem Vorgänger Bernd Stöcker, der von der Gründung an 15 Jahre lang am Stück an der Spitze stand: „Ohne deine Aufopferung, deinen Einsatz und dein Engagement würde der Verein und das hier Geschaffene nicht bestehen.“ Dass die Hütte mittlerweile im Eigentum der Stadt Wallenfels stehe und dem Verein im Nießbrauch kostenfrei überlassen worden sei, bezeichnete Küpferling als ein Wunder. Nicht zuletzt dank der großzügigen Spende einer Familie sei dies möglich geworden.

Treffpunkt für Bevölkerung

Der Gründungsvorsitzende Bernd Stöcker erinnerte an die Anfänge: „Unser Ziel war es, etwas für die hier lebenden Kinder zu schaffen.“ Aus diesem Grund sei unter anderem der Bolzplatz, der sich inzwischen in einen Fußballplatz verwandelte, entstanden. Die Hütte sei mittlerweile zum Treffpunkt für die Bevölkerung geworden.

Für Bürgermeister Jens Korn ist die Anlage im sogenannten Bereich Berghaus ein Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Solidarität der Schnaider Bürger . Er würdigte den Einsatz von Bernd Stöcker: „Für dich ist dieser Platz hier mehr als nur eine Hütte, es ist dein Herzensanliegen. Du warst der Motor, Antreiber und Ideengeber mit Weitblick.“ Mario Küpferling selbst sagte bei seiner Wahl zum Vorsitzenden vor fünf Jahren: „Ich versichere euch, ich werde sehr darum bemüht sein, unseren Verein weiterhin in der Erfolgsspur zu führen.“ Dass diese Worte keine leere Versprechungen waren bewies nun das „20-Jährige“.