Die Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen in der Ortsstraße Melanger sind aufgrund der beengten Platzverhältnisse aufwendig. Zudem treten bei den Arbeiten im Untergrund auch immer wieder Überraschungen zutage.

Auf der Strecke von der Einmündung in die Röthenstraße bis zur Einmündung des Ahornwegs in den Melanger ist die Firma Schmittnägel dabei, die alten Gussleitungen abzubauen und neue Wasserleitungen aus PVC herzustellen. Dazu wurden die Anschlussleitungen für die Einzelanwesen zunächst provisorisch hergestellt.

Bei den Grabungsarbeiten wurde jetzt eine fast 100 Jahre alte Wasserleitung gefunden, die ebenfalls zurückgebaut werden muss. Wie alten Unterlagen zu entnehmen ist, wurde 1925 eine Wasserleitung zum damals 150 Kubikmeter fassenden Hochbehälter am oberen Melanger gebaut.

Neue Gasleitung wird verlegt

Im Zuge der Maßnahme ist es auch nötig, die Gasleitung neu zu verlegen, da in der Ortsstraße nur wenig Platz vorhanden ist. Gerade für den neuen Oberflächenwasserkanal, den verrohrten Melanger-Graben, der mit einem Durchmesser von 90 Zentimetern künftig die abzuleitenden Wasservolumina schadlos zur Rodach führen soll, ist diese Platzknappheit eine Herausforderung. Außerdem werden eine 20-kV-Trasse freigelegt und die Stromkabel gesichert, damit die darunter liegende alte Rohrleitung zurückgebaut und durch eine neue ersetzt werden kann. Ein neuer Schmutzwasserkanal ersetzt die bisherige schadhafte Leitung. red