Ulrich Detsch vom Bayerischen Rundfunk hat über den Amphibien­schutz in Franken einen Beitrag für die Franken­schau erstellt. Dazu hat er Christine Neubauer , die Geschäftsführerin des Landschafts­pflege­verbandes Franken­wald, sowie engagierte Landwirte und ehrenamtliche Helfer im Land­kreis Kronach bei ihrer Arbeit mit Kamera und Mikrofon begleitet. Am morgigen Sonntag ist der Beitrag in der um 17.45 Uhr beginnenden Franken­schau im Programm des Bayerischen Rundfunks zu sehen.

Die Amphibien­schutzmaßnahmen im Land­kreis Kronach werden vom Landschafts­pflege­verband Franken­wald betreut und durch Geschäftsführerin Neubauer organisiert. Für den Auf- und Abbau sowie die Leerung der Eimer sind jedes Jahr an die 20 Helfer im Einsatz. An sieben Straßenabschnitten in den Gemeinden Kronach, Küps, Mitwitz und Weißenbrunn werden mobile Zäune zur Frühjahrswanderzeit aufgestellt. Zusätzlich kümmert sich in Lauenstein das Wald­jugend­heim der Bayerischen Staats­forsten um einen weiteren Zaun auf ihrem Grundstück. Landwirte und Ehrenämtler der Naturschutz­verbände erhalten für ihre Arbeit und Maschinen eine Entschädigung nach den Sätzen des Landschafts­pflege­verbandes. Landschaftspflegemaßnahmen werden mit Mitteln des Umwelt­ministeriums gefördert, die Amphibienzäune zu 70 Prozent. Der Land­kreis Kronach und die beteiligten Gemeinden tragen die Rest­kosten. Das Staatliche Straßenbauamt finanziert an der B 303 bei Burg­stall zum Teil die Kosten. Somit können im Land­kreis Kronach jährlich circa 4,5 Kilometer mobile Zäune, die zwischen 200 Meter und 1,5 Kilometer lang sind, meist über 8000 Amphibien retten. red