„Ein Haus voll Glorie schauet“ - Unter den Klängen des Musikvereins Wallenfels zogen die Erstkommunionkinder in die festlich geschmückte Stadt- und Pfarrkirche St. Thomas in Wallenfels ein. Sie wurden von ihren Eltern mit einem Gebet und dem Kreuzzeichen auf der Stirn begrüßt. Pater Jan Poja betonte, was für ein wichtiger Tag im Leben dieser Tag der Ersten Heiligen Kommunion sei.

Das Motto der Kommunionvorbereitung war „Vertrau mir, ich bin da“ – so, wie die Jünger Jesus vertrauten, so sollen auch die Menschen ihm ihr Vertrauen schenken. Als anschauliches Beispiel hatten die Kinder die Bootsfahrt auf dem See Genezareth gewählt, bei der Petrus wegen seiner Zweifel unterzugehen drohte und Jesus ihm die Hand reichte und rettete.

Dieses Gleichnis erzählte auch das Evangelium , und Pater Jan Poja ging in der Predigt darauf ein. Was zählt, ist einzig der Glaube , so der Tenor. Wie Jesus beim letzten Abendmahl zum ersten Mal das Brot in seinen Leib und den Wein in sein Blut verwandelt hatte, so erhielten auch die Erstkommunionkinder seinen Leib zum ersten Mal. „Wir sehen nur Brot in der Hand, doch der Glaube sagt uns, das ist Christi Leib“, betonte Pater Jan. Ohne Glauben kein Leben, ohne Christus kein Ziel. „Auf ihn könnt ihr euch verlassen, immer und jederzeit“, gab der Priester den Kindern mit auf den Weg.

Die Kerzen der acht Erstkommunionkinder wurden feierlich gesegnet und angezündet und das Taufversprechen erneuert. Vor dem feierlichen Segen und Auszug wurden die Brote der Erstkommunionkinder gesegnet. Das Lied „Halte zu mir guter Gott“ rundete den feierlichen Gottesdienst ab. Umrahmt wurde dieser vom Musikverein Wallenfels , Organist Christian Weiß, dem Minichor unter der Leitung von Kathrin Werner und der Panflöte von Maik Förner, die mit einer CD eingespielt wurde.

Am Montag fand noch ein Dankgottesdienst statt, bei dem Pater Jan Poja Geschenke in Form von kleinen Holzkreuzen, dem Rosenkranz und Erinnerungsbildchen überreichte. sd