Nach langer Corona-Pause fand wieder der Sponsorenlauf der Siegmund-Loewe-Schule auf dem Gelände der Festung Rosenberg statt, in diesem Jahr zum 17. Mal.

Bei der Benefizveranstaltung konnten die teilnehmenden 108 Jungen und Mädchen der fünften und sechsten Jahrgangsstufe zwischen dem Kilometerweg Rosenhof und dem Festungspark so viel, so schnell und so oft laufen wie sie wollten und konnten. Hinzu kamen zwölf Teilnehmer aus den siebten bis neunten Klassen. Insgesamt legten die Schüler dabei 1602 Kilometer zurück.

Bei gutem Laufwetter schafften der Fünftklässler Bastian Lang sowie die Sechstklässler Max Holzmann und Felix Seelow 24 Kilometer, das ist mehr als ein Halbmarathon. Maximilian Fugmann, Leon Gehring, Dimitri Repp, Nele Taig und Jonas Thiem meisterten je 21 Kilometer.

Bereits im Vorfeld hatten sich die Teilnehmer Sponsoren im Verwandtenkreis gesucht, die pro gelaufenem Kilometer eine selbst festgelegte Summe spenden. Diese Spenden kommen Kindern in Not zugute. Aus aktuellem Anlass geht das Geld in diesem Jahr im Rahmen der „Aktion Roman“ an ein Kinderheim in der Ukraine.

Für Organisator Ralf Müller , der den Benefizlauf auch ins Leben gerufen hat, ist das „reine“ Laufergebnis nicht ausschlaggebend: „Viele Teilnehmer sind bis an ihre Leistungsgrenze gegangen, um anderen Menschen helfen zu können.“ Dies verdiene größten Respekt – egal, ob man nun zu den Besten gehöre oder nicht.

So waren am Ende alle Sieger, hatten sie doch ein großes Herz für Kinder gezeigt. hs