Der Oberlangenstadter Autor Rainer Vormbrock hat Bürgermeister Bernd Rebhan freudig zwei druckfrische Exemplare seiner Publikationen über die Geschichte des Schlosses Nagel sowie über das Alltagsleben der jüdischen Gemeinde in den Küpser Ortsteilen Oberlangenstadt und Nagel überreicht.

In akribischer Kleinarbeit und mit viel Hingabe und Sachverstand hat Rainer Vormbrock in den vergangenen Jahren an diesen geschichtlichen Zusammenfassungen gearbeitet.

Blick aufs Alltagsleben

Auf 140 Seiten beleuchtet er detailliert das Alltagsleben der christlichen und jüdischen Bevölkerung aus Oberlangenstadt und Nagel in den Jahren 1693 bis 1933. Eine Herzensangelegenheit war es Vormbrock außerdem, die Geschichte des Schlosses Nagel, in dem er mit seiner Gattin Cornelie lebt, von 1625 bis heute in einem reich bebilderten Werk festzuhalten.

Bernd Rebhan dankte Vormbrock für das wichtige Aufarbeiten der Geschichte eines der größeren Ortsteile von Küps, gerade in Bezug auf die laufende Dorferneuerung in Oberlangenstadt . Nachdem vor kurzem im Zuge der Dorferneuerung Theisenort die ausführliche Chronik von Theisenort veröffentlicht wurde, solle im Zuge der Dorferneuerung Oberlangenstadt auch für den zweitgrößten Gemeindeteil der Marktgemeinde eine Ortschronik erstellt werden.

Gute Grundlage

Für die Aufarbeitung der Historie seien die informativen Werke von Rainer Vormbrock eine gute Grundlage, die Udo Baumann und Helmut Martin mit ihren vielfältigen Bildern und Dokumenten weiter bereicherten.

Bei der nächsten Sitzung des Vorstands der Dorferneuerung sollten hier weitergehende Entscheidungen getroffen werden, so Bürgermeister Rebhan. red