Über einhundert Euro mehr als im vergangenen Jahr hatte die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Nordhalben an Allerheiligen bei der Sammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräber in ihren Sammeldosen. Lag man im vergangenen Jahr mit 1010 Euro noch knapp im vierstelligen Bereich, so kamen heuer 1177 Euro zusammen.

Wie der Vorsitzende Bernd Radlo nun mitteilte, sammelt man schon seit über 30 Jahren jeweils an Allerheiligen im Auftrag der Bundesregierung . Mit den Spendengeldern werden die Gräber von deutschen Kriegstoten im Ausland erhalten und gepflegt. In seiner Obhut befinden sich heute 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,6 Millionen Kriegstoten. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge , er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Die Bundeswehr und der Reservistenverband unterstützen den Volksbund durch Arbeitseinsätze auf in- und ausländischen Kriegsgräberstätten, bei Großveranstaltungen sowie bei Sammlungen. red