Vor acht Jahren eröffnete die Frühförderstelle der Lebenshilfe Kronach eine Außenstelle in Steinbach am Wald. Im Sommer soll die wohnortnahe Anlaufstelle nunmehr in das derzeit noch im Umbau befindliche „Haus für Generationen“ nach Hirschfeld umziehen. Die Kosten für das Mobiliar müssen aus Eigenmitteln aufgebracht werden. Einem Spendenaufruf im nördlichen Landkreis folgte jetzt auch die Siebdruckerei Ernst Röser in Kleintettau und überreichte 1000 Euro.

„Der Bedarf steigt. Wir haben immer gut zu tun“, erklärte die Leiterin der Frühförderstelle, Elisabeth Naß, bei der Spendenübergabe. Die Räume in Steinbach am Wald reichten nicht mehr aus. ln der Außenstelle würden Kinder von der Geburt bis zur Einschulung betreut, die Unterstützung bei ihrer Entwicklung benötigen oder die behindert oder von Behinderung bedroht sind. „Inzwischen kommen jährlich um die 40 Kinder aus den Gemeinden des oberen Frankenwaldes zur Beratung und Diagnostik und zur heilpädagogischen Förderung in unsere Außenstelle“, erläuterte sie.

Der Bezug des neuen Domizils, so Geschäftsführerin Silke Reitzenstein, stelle auch finanziell einen großen Kraftakt dar. Sie dankte daher der Firma Ernst Röser für die Unterstützung.

Wie deren Geschäftsführer Christian Hammerschmidt ausführte, unterstütze man gerne diese so wertvolle Anlaufstelle, „damit Kinder bestmögliche Entwicklungschancen bekommen“. Das Angebot werde auch von seinen Mitarbeitern in Anspruch genommen.

Er hoffe, auch weiterhin derartige Spenden tätigen zu können, nachdem die massiv gestiegenen Energiekosten gerade für energieintensive Firmen eine immense Problematik darstellten. hs