Die Bamberger Krippenfreunde, die seit 1990 alljährlich eine Passionskrippenausstellung zeigen, gelten in der Krippenbewegung als Vorreiter und Pioniere dieser Krippenart, ihre Ausstellung wird auch als Anregung gezielt von vielen Krippenbauern anderer Vereine besucht. Die Passions- oder Fastenkrippe erlebt derzeit eine Renaissance, Vergessenes wird wieder hervorgeholt, Neues geschaffen, bekannte Schnitzer nehmen sich des Themas an, auch der Fachhandel entdeckt dieses Feld mit neuen Figuren.
In 45 Darstellungen wird wieder die ganze Fülle des Passions- und Ostergeschehens gezeigt, von der großflächigen orientalischen Landschaftskrippe, bis hin zur nur 20 Zentimeter großen Kleinkrippe. Hochwertige Figuren bekannter Bamberger und auswärtige Schnitzer stehen
neben den beachtlichen Werken der diesjährigen Laienaussteller. Materialien wie Holz, Wachs, Ton, Guss- und Modelliermasse oder Papier sorgen für die Reichhaltigkeit, mit der das Leiden und Sterben Christi und die Auferstehung dargestellt werden kann, teilt der Verein mit.
Die Ausstellung ist geöffnet bis 24. April, täglich von 13 bis 17 Uhr, am Karfreitag von 8 bis 17 Uhr (www.krippenfreunde-bamberg.de). red