Das Statistische Landesamt hat eine Auswertung der Investitionen im verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2017 vorgenommen. Diese wurde nun veröffentlicht. "Die Zahlen zeigen, dass der Landkreis Lichtenfels als einer der kleinsten mit den großen in Bayern mithalten kann", stellt Landrat Christian Meißner erfreut fest. "Im Regierungsbezirk Oberfranken stellt der Landkreis den Leuchtturm in Sachen Investitionen dar."

Mit 12 857 Euro je Beschäftigtem ist er 2017 in Sachen Investitionsintensität im verarbeitenden Gewerbe unter den ersten zehn in Bayern und in Oberfranken an erster Stelle. Umso bemerkenswerter sei dies insofern, so der Landrat, als Oberfranken mit 6,4 Prozent Anteil (900 Millionen Euro) an den bayerischen Gesamtinvestitionen (14,08 Milliarden Euro) das Schlusslicht unter den Regierungsbezirken laut Statistik bildet. Ein noch besseres Ergebnis für den Landkreis liefert die Auswertung nach der Investitionsquote: Da rangiert er mit 8,1 Prozent Anteil der Investitionen am Umsatz sogar bayernweit an zweiter Position hinter dem Landkreis Erlangen-Höchstadt mit 9,4 Prozent und vor der Stadt München mit 7,4 Prozent. "Mein Dank gilt allen Unternehmen, die daran beteiligt waren, für ihr Engagement. Das kommt den Beschäftigten und unserer Region zugute", unterstreicht Meißner.

Oberbayern an der Spitze

Insgesamt gehen aus der Statistik deutliche Unterschiede bei der Investitionstätigkeit zwischen den bayerischen Regierungsbezirken hervor: 43,9 Prozent der Investitionen des verarbeitenden Gewerbes in Bayern, das heißt rund 6,2 Milliarden Euro, entfielen 2017 auf den Regierungsbezirk Oberbayern, der damit an der Spitze stand. Auf Rang zwei kam Schwaben mit einem Anteil 11,4 Prozent. Weitere Details zur Investitionserhebung 2017 enthält der statistische Bericht "Investitionen des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern 2017". red