Tennisprofi Kevin Krawietz, derzeit Nummer 14 der Doppel-Weltrangliste, und Horia Tecau (21. der Doppel-WRL) präsentierten sich im Achtelfinale des Masters-Turniers im kalifornischen Indian Wells extrem nervenstark. Gegen die beiden aufschlagstarken US-Amerikaner Sam Querrey (Doppel-Weltrangliste: Position 82) und Steve Johnson (61) spielten "Kracau" nämlich zwei sehr ausgeglichene und spannende Sätze. Zweimal fiel die Entscheidung erst im Tiebreak, und zweimal hatte der frischverheiratete Witzmannsberger mit seinem rumänischen Interimspartner die Nase vorn. Am Ende hieß es 7:6 (9:7) und 7:6 (7:4) für den zweifachen French-Open-Sieger und den Rumänen. Wie knapp das Spiel tatsächlich war, zeigt ein Blick in die Statistik: Beiden Teams gelangen jeweils drei Breaks, "Kracau" gewannen 90 der insgesamt teils spektakulären 172 Ballwechsel.

Jetzt gegen Pütz und Venus

Die an Position 5 gesetzten Krawietz und Tecau treffen im Viertelfinale am heutigen Mittwoch auf den deutschen Davis-Cup-Spieler Tim Pütz (28. der Doppel-WRL), der an der Seite von Michael Venus (19. der Doppel-WRL) in Kalifornien aufschlägt. Dieses Duo ist ungesetzt und geht deshalb als Außenseiter in die Partie. Allerdings wird Krawietz seinen Freund und dessen australischen Partner keinesfalls unterschätzen, schließlich hat er im verlorenen Endspiel am Hamburger Rotherbaum unmittelbar vor Olympia "schlechte Erfahrungen" mit Pütz machen müssen. oph