Muggendorf — Die moderne Nutztierhaltung und die Ernährungssicherung durch die Landwirtschaft in der Region waren die Themen, die Kreisbäuerin Rosi Kraus auf der Dekanatskonferenz in Muggendorf angesprochen hat.
Von den 1600 landwirtschaftlichen Betrieben, die einen Förderantrag beim Amt für Landwirtschaft im Landkreis gestellt haben, wirtschaften 84 Prozent im Nebenerwerb und nur 16 im Vollerwerb. Erstaunt waren die Pfarrer laut einer Pressemitteilung unter anderem auch darüber, dass von einem Seidla Bier nur 2,1 Cent für die Braugerste und 0,12 Cent für den Hopfen bei den Bauern ankommen. Wissen wollten die Pfarrer auch, wie man Lebendtiertransporte einschränken könne und ob durch Zollschranken heimisches Getreide und Fleisch einen höheren Preis erzielen kann.
Erstaunt waren die Teilnehmer des Weiteren über die Tatsache, dass zu wenig regionale Bioprodukte auf dem Markt vorhanden sind, aber trotzdem nicht mehr Landwirte in Bayern auf Ökolandwirtschaft umstellen. red