Mit großem Bedauern hat sich der Krieger- und Kameradschaftsverein Heuchelheim dafür entschieden, die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag, verbunden mit dem Gedenken an die Opfer der Weltkriege, abzusagen. Zur Absage hat man sich angesichts der angeordneten landesweiten verschärften Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie entschieden, teilt der Verein mit.

An der Feier nehmen neben der Bevölkerung normalerweise auch die Ortsvereine mit ihren Fahnenabordnungen, der Pfarrer und die Blasmusik teil. In dieser Form ist eine Gedächtnisfeier am Kriegerdenkmal in diesem Jahr nicht möglich. Auch wenn keine öffentliche Veranstaltung stattfinden kann, wolle man trotzdem gedenken und sich erinnern.

Die beiden Vorsitzenden des Krieger- und Kameradschaftsvereins Heuchelheim, Gerhard Feller und Georg Binder, werden am beflaggten Kriegerdenkmal am 15. November in aller Stille einen Kranz niederlegen, zur Erinnerung an das Geschehene, zum Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg. Alle Bürger sollen so auch im Nachhinein die Möglichkeit bekommen, am Kriegerdenkmal innezuhalten und im Gebet der Toten zu gedenken. red