An der Autobahn 9 sollen zwischen den Anschlussstellen Bayreuth und Trockau zwei unbewirtschaftete Rastanlagen entstehen. Baubeginn soll 2017 sein. Zu spät, findet Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme (SPD). Sie hakte nun im Bundesverkehrsministerium nach, ob nicht kurzfristigere Lösungen - zumindest übergangsweise - realisiert werden können.
"Die Lastwagen-Parkplätze reichen momentan hinten und vorne nicht", weiß Kramme auch aus Gesprächen mit Bürgermeistern, Lkw-Fahrern und der oberfränkischen Polizei. "Die Fahrer müssen regelmäßig auf Industrie- und Gewerbegebiete in den Städten und Gemeinden entlang der A9 ausweichen, sehr zum Ärger der dortigen Anwohner." Daher hält es die Abgeordnete für eine durchaus praktikable Lösung, dringend benötigte Stellflächen für die Übergangszeit von privat anzumieten. "Es ist auch für die Verkehrssicherheit wichtig, den Lkw-Fahrern ausreichend Möglichkeiten für die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeiten zur Verfügung zu stellen." red