Die Thulbaer Retzbachwallleut' waren wieder unterwegs: Über 50 Fußwallfahrer nahmen den Weg durch den Truppenübungsplatz Hammelburg über Bühler/Münster, Stetten nach Retzbach auf sich. Die Wallfahrtskirche in Retzbach mit dem Bildnis der lächelnden Madonna war das Ziel. Viel Kraft kostete die Strecke - Stärke kam in geistiger Form durch Gebete und Lieder mit Unterstützung des Vorbeterteams und den Thulbataler Musikanten. Körperliche Kraft holten sie sich das erste Mal beim Morgenkaffee im Truppenübungsplatz und später im Sportheim des FC Bühler/Münster. In Retzbach wurden sie von den Radwallfahrern empfangen. Sogar ein Begrüßungslied wurde geschmettert. Die Radwallfahrer waren mit über 40 Teilnehmern in Thulba gestartet und fuhren unter der geistlichen Begleitung von Rita Halbig über fünf Gebetsstationen nach Retzbach zur Maria im Grünen Tal. Gemeinsam zogen alle Thulbaer Wallfahrer in die Wallfahrtskirche ein und wurden dort von Pastoralreferentin Barbara Stockmann begrüßt. Am Abend feierten sie zusammen mit den Wallfahrern aus Fuchsstadt, Sulzthal, Wülfershausen und Kaisten den Gottesdienst am Freiplatz an der Wallfahrtskirche. 25 Jahre war Wiltrud Dittmeier aus Hetzlos mit den Thulbaern nach Retzbach gepilgert. Dafür wurde sie mit dem silbernen Wallfahrtskreuz geehrt. Die Lichterprozession rundete den Wallfahrtstag ab. Die 20 Radwallfahrer, die sich eine Übernachtungsmöglichkeit gesichert hatten, machten sich am Sonntag wieder auf den Heimweg . red