Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter des Christlichen Palliativ- und Hospizdienstes des Caritasverbandes Forchheim trafen sich im Bildungshaus in Obertrubach mit den Koordinatorinnen Sieglinde Graf und Sieglinde Simmerlein zu einem intensiven Vertiefungstag.

Zuerst ging es unter der Leitung von Jürgen Moser speziell "Zum Leben hin". In bildgebender Form begab sich jeder auf seinen Lebensweg: "Wo stehe ich jetzt und wo möchte ich hin?" Unterstützt von inspirierenden Gedankenimpulsen und mithilfe von Musik und Tanz übertrug man die Sonne des Tages in sich hinein.

Nach einem Erkundungsspaziergang mit Besichtigung der modern und klar gestalteten Kirche St. Laurentius in Obertrubach und der Felsenhänge ging es an den zweiten Teil des Klausurtages. Hierbei stellten einige Teilnehmer "Ihr Leben im Koffer gepackt" vor. Dadurch wurde die Einzigartigkeit jeder einzelnen Person aufgezeigt. Jeder bringt etwas anderes in seinem Lebenskoffer mit. So stellten sich die Fragen: "Wer hat den Koffer für mich gepackt? Was ist alles für mich darin? Wie kann ich die Sachen verwenden?" Es gibt Sachen, welche einen ein Leben lang begleiten, welche, die einem sehr wichtig sind und welche, die einen als individuellen Menschen ausmachen nd woraus jeder einzelne für sich Kraft schöpfen kann.

Es wurde auch festgestellt, dass eine zweite Person niemals so fühlen und in "dessen Schuhen" leben könne wie der Kofferbesitzer selbst. Ein leichter Koffer sei auch leicht zu tragen, aber wie ist das bei einem schweren Koffer?

Dazu überlegte sich jeder selbst, welche Werkzeuge in Form von Tugenden, die wie Perlen in jedem einzelnen wachsen, er auch in seinem Koffer besitzt. Zum Beispiel: Man kann durch Toleranz die Last des anderen ein wenig schmälern. red