Ab kommenden Montag sind in Bayern FFP2-Masken im Handel und Nahverkehr Pflicht. Die Stadt Bamberg unterstützt diese Maßnahme der bayerischen Staatregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, fordert nun aber eine zügige Zustellung von Gratis-Masken für hilfsbedürftige Menschen.

Damit die Maßnahme Wirkung zeige, sei es wichtig, dass die Bürger sie einhalten. Doch nicht alle können sich eine FFP2-Maske leisten. Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp haben die Staatsregierung in einem Schreiben daher aufgefordert, möglichst zeitnah genügend Masken für Bedürftige zur Verfügung zu stellen. Laut Bürgermeister Glüsenkamp werden für Bamberg rund 22 000 Masken benötigt, um von Armut betroffenen Menschen in der Stadtgesellschaft jeweils fünf Masken zur Verfügung stellen zu können.

"Die Zulieferung muss rasch erfolgen, sonst laufen wir Gefahr, dass in Bamberg bereits in den nächsten Wochen Menschen faktisch vom Einkauf ausgeschlossen sind", betonen Starke und Glüsenkamp. Die Stadt verfüge zwar über eine kleine Reserve an FFP2-Masken, diese seien jedoch für die Hilfsdienste, Feuerwehr und kritische Infrastruktur in der Verwendung. red