Die Marktgemeinde Vestenbergsgreuth will noch in diesem Jahr den Umbau ihrer Kläranlage starten. Bevor es richtig losgeht, muss als erster Schritt die Stromleitung durch den Energieversorger Bayernwerk in der Erde verlegt werden. Der eigentliche Umbau soll nach dem Bauzeitenplan im Februar 2021 beginnen und Ende des Jahres 2021 fertig werden. Im Dezember 2021 soll der Probebetrieb anlaufen.

Alle notwendigen Vorbereitungen für das 3,4-Millionen-Projekt der Marktgemeinde wurden in der Sitzung am Montag von den Fachleuten vorgestellt und diskutiert. Die Fachfirma aus Fürth brachte dem Gremium das Betriebsleitsystem nahe. Ingenieur Georg Schreiber vom Höchstadter Planungsbüro hatte die künftige Kläranlage mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt und berichtete über die Grundlagen für den Bau. Die baurechtliche Genehmigung müsse noch eingeholt werden, so Schreiber.

Die neue Kläranlage soll an der Stelle der bestehenden in der Nähe des Vestenbergsgreuther Ortsteils Hermersdorf gebaut werden. Die zum Teil künftig nicht mehr benötigten Teiche werden zugeschüttet.

Ob es für das Millionenprojekt staatliche Zuschüsse gibt, werde derzeit ausgelotet, antwortet Bürgermeister Helmut Lottes auf die entsprechende Frage. Wie die Kosten umgelegt werden - über Verbesserungsbeiträge oder über Gebühren - müsse im Gemeinderatsgremium noch entschieden werden.

Modellrechnung

Dazu wird nach den Worten des Bürgermeisters durch die Verwaltung eine Modellrechnung erstellt. Die Firma Maba, die ihre sanitären Abwässer in die Kläranlage einleite, sei einer der größten Beitragszahler in der Gemeinde.