Das Kopf-Hals-Tumorzentrum des Universitätsklinikums Erlangen ist das größte seiner Art in ganz Deutschland. Es ist Anlaufstelle für Patienten mit Tumoren der Mundhöhle, etwa an Lippe, Zunge, Gaumen oder Speicheldrüsen, sowie bösartigen Tumoren des Rachens (Pharynxkarzinom), des Kehlkopfes (Larynxkarzinom), der Nase, der Nasennebenhöhlen, der Kieferknochen sowie des äußeren Gesichtes und Halses. Im November 2020 wurde das Zentrum, zu dem auch die Hals-Nasen-Ohren-Klinik - Kopf- und Halschirurgie sowie die Mund-, Gesichts- und Kieferchirurgische Klinik des Uni-Klinikums Erlangen gehören, von der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich rezertifiziert. Einen Tag lang waren zwei Auditoren aus beiden involvierten Fachgebieten am Uni-Klinikum zu Gast, um sich ein Bild von der Arbeit am Kopf-Hals-Tumorzentrum zu machen.

"Besonders angetan waren beide Fachexperten von der hohen Qualität der onkologischen Therapien, die wir den Patienten anbieten", erklären die Koordinatoren des Kopf-Hals-Tumorzentrums, Antoniu-Oreste Gostian und Manuel Weber.

Ganzheitliche Versorgung

Außerdem lobten die Auditoren die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen, allen voran mit der Strahlenklinik des Uni-Klinikums Erlangen: So wurde etwa im November 2020 eine interdisziplinäre onkologische Tagesklinik in den Räumen der Strahlenklinik eröffnet. Kopf-Hals-Tumorpatienten profitieren hier unter anderem von umfassenden und hochmodernen Behandlungsoptionen an einem Ort.

Positiv bewerteten die Prüfer auch die ganzheitliche Versorgung der Patienten - also ihre Betreuung von der stationären Aufnahme bis zur Entlassung aus der Klinik - sowie die Unterstützung der Patienten vonseiten des Klinischen Sozialdienstes. red