Ebermannstadt — Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Wiesentgruppe und die Stadtwerke Ebermannstadt Versorgungsbetriebe GmbH unterzeichnen einen Kooperationsvertrag. Künftig kann bei Versorgungsengpässen Trinkwasser gegenseitig ausgetauscht werden, heißt es in einer Pressemitteilung.
Zur Verbesserung der Versorgungssicherheit hat der Zweckverband zur Wasserversorgung der Wiesentgruppe verschiedene Alternativen geprüft, die einen Wasserausfall kompensieren sollen. Der Vorsitzende des Zweckverbandes, der Gößweinsteiner Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (BMG), hat die Angelegenheit zur Chefsache erklärt und persönlich die Gespräche mit Behörden und benachbarten Wasserversorgern geführt. Zur Ermittlung der wirtschaftlichsten Variante hat das beauftragte Ingenieurbüro eine Vorplanung durchgeführt und eine Vergleichsberechnung erstellt. Nachdem im Juni 2015 die Verbandsversammlung grundsätzlich entschieden hatte, eine Verbundleitung mit den Stadtwerken Ebermannstadt zu bauen, konnte nun mit den Unterschriften die interkommunale Kooperation vollzogen werden.
Zimmermann sieht in den Stadtwerken Ebermannstadt einen kompetenten, zuverlässigen und leistungsstarken Partner. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Ebermannstadt, Jürgen Fiedler, bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen.Die Verbundleitung werde der Verbesserung beider Wasserversorgungen dienen. Denn über diese Leitung können beide Wasserversorger Trinkwasser austauschen.


Inbetriebnahme 2016

Die Verlegung der Leitung erfolgt zwischen einem Schacht des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Wiesentgruppe in Wohlmuthshüll und dem Hochbehälter Debert in Ebermannstadt. Bis Ende 2016 soll die Inbetriebnahme erfolgen.
Hermann Sebald, der Geschäftsführer des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Wiesentgruppe, bezeichnet die Maßnahme als einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Eigenständigkeit des Zweckverbands.
Zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wasserversorgern hat der Freistaat Bayern eigens ein Förderprogramm aufgelegt. red