Seit Wochen schon sind die Türen zum Kindergarten "Sankt Georg" in Obereschenbach geschlossen. Wann er wieder öffnet, weiß keiner.

Keine Funkstille

Doch Schließung heißt für den Kindergarten nicht "Funkstille": "Ein reger Austausch zu den Kindern und Eltern ist uns, in dieser Zeit, sehr wichtig. Durch kreative Lösungen lassen wir unsere Familien nicht zurück. Mindestens zweimal pro Woche nehmen wir Kontakt mit den Eltern auf", berichtet Kindergarten-Leiterin Heike Schöne-Krämer.

So gehe das Kita-Team darauf ein, was Eltern und Kinder sich jetzt wünschen. Zum Beispiel altersentsprechende Förderangebote wie kreative Gestaltungstipps mit Anleitung und Materialvorbereitung.

Mitmach-Angebote

Es werden Bilderbücher vorgelesen und per Mail verschickt. Außerdem gibt es Aufrufe zum Mitmachen: Kinder schicken Fotos von ihren Aktivitäten zu Hause, die später in der Kita ausgestellt werden.

Förderangebote werden den Vorschulkindern gegeben, auch werden Rezeptideen ausgetauscht und Telefonate mit den Eltern und ihren Kindern geführt und E-Mails geschrieben. So können auch virtuell Entwicklungsgespräche geführt werden, berichtet die Kita-Leiterin weiter.

"Wir wollen in dieser besonderen Zeit die Beziehung zu Eltern und Kindern stärken und im Austausch bleiben. Wir bleiben aufmerksam sowohl für die Themen und Sorgen der Eltern, als auch für die Entwicklungsschritte und aktuellen Interessen der Kinder. Das macht den Wiedereinstieg leichter, wenn die Einrichtung wieder öffnet und entlastet die Eltern", schildert Leiterin Heike Schöne-Krämer weiter. red