Konfirmanden mit Masken und mit reichlich Abstand zueinander sowie ein Abendmahl nur für sie und nur mit einzelnen kleinen Abendmahlbechern. In der Corona-Zeit musste sich die evangelische Kirche einiges einfallen lassen, um auch dieses Jahr eine Konfirmationsfeier mit Gottesdienst durchführen zu können. Aber es hat funktioniert: Insgesamt 18 junge Christen, zehn Mädchen und acht Jungen, bestätigten am vergangenen Sonntag ihren Glauben in zwei Festgottesdiensten.

Pro Konfirmationsfamilie stand nur eine Bankreihe in der Kirche zu Verfügung und jede zweite Reihe musste frei gehalten werden, um so den Sicherheitsabstand auch wirklich einhalten zu können.

Die Konfirmationen sowie die Einsegnung nahmen Pfarrer Fritz Schäfer und die neue Religionspädagogin Vera Lorz im Wechsel gemeinsam vor. So konnten nach jeder Segnung erst einmal die Hände neu desinfiziert werden, bevor beim nächsten Konfirmanden bzw. bei der nächsten Konfirmandin die Hände zum Segnen aufgelegt wurden.

Auch die Ansprache und die Predigt waren eine Teamleistung. In einem attraktiven und gekonnt vorgetragenen Zwiegespräch sprachen Fritz Schäfer und Vera Lorz von der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit bei dem Glauben an Gott, gerade auch im Hinblick auf die besonderen Herausforderungen jetzt in der Corona-Zeit. Pfarrer Schäfer dankte den Konfirmanden für ihre bewundernswerte Geduld und das Durchhaltevermögen in ihrer Konfirmandenzeit. Zu Beginn war Pfarrer Gottfried Schlee noch die Bezugsperson. Er verließ im Sommer 2019 Höchstadt und verstarb dann Ende Dezember überraschend. Noch in Januar/Februar wurde die Konfirmationsfeier für März/April geplant und musste coronabedingt aber auf September verschoben werden.

Als Geschenk der Kirchengemeinde erhielten die Konfirmandinnen eine Brosche und die Konfirmanden eine Tasche mit christlichen Symbolen. Norbert Bechstein