von unserem Mitarbeiter  Gerhard Schmidt

Ebern — Die Kommunalwahl und der Wechsel in den Gemeindeparlamenten haben viele Veränderungen mit sich gebracht. Neue Mandatsträger müssen ihr "Handwerk" als Bürgermeister, Stadt-oder Gemeinderat erst lernen. Man muss sich gegenseitig und Rechte und Pflichten kennenlernen. Kurz: Es besteht viel Gesprächs- und Informationsbedarf.
Mit einem Bürgermeister-Forum bot die Raiffeisen-Volksbank Ebern den Bürgermeistern sowie den Kämmerern des Geschäftsgebietes die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion über interessante Themen. Diesmal ging es um das Genossenschaftswesen, alternative Anlagemöglichkeiten und um das kommunale Bausparen.
Vorstandsvorsitzender Direktor Christian Senff stellte fest, dass sein Institut sich in den vergangenen Jahren immer mehr als Partner der Kommunen etabliert habe. Sein Haus könne sehr zufrieden sein, denn im vergangenen Jahr konnten das Eigenkapital, die Einlagen und Kredite erneut gesteigert werden, sagte Senff. Für ihn seien Stabilität und Qualität ausschlaggebend, sagte er.
Da Kundengelder und Kredite aus der Region stammen, sei alles überschau- und kalkulierbar, erklärte Senff.

Sozialer Ansatz

Er verwies auch auf das soziale Engagement der Bank, die allein vergangenes Jahr 36 000 Euro an Organisationen und Vereinen im Geschäftsgebiet ausgeschüttet habe. Die Kommunen kamen in den letzten Jahren durch die Bank in den Genuss von 350 000 Euro pro Jahr an Gewerbesteuern, sagte Christian Senff.
Die Rechtsform der Genossenschaft, ihre Gründungsmöglichkeit und Vorteile stellte Wolfdieter von Trotha vom Genossenschaftsverband Bayern vor. Ab 2008 hätten Genossenschaftsgründungen auch bei Kommunen stark zugenommen. Genossenschaften förderten bürgerschaftliches Engagement zur Entwicklung und Sicherung der kommunalen Angebote und Leistungen, erklärte von Trotha.
Silvio Schneider referierte über die Anlagemöglichkeiten für Kommunen und Ulrich Damoser über kommunales Bausparen, dessen Anwendungsbereiche und Vorteile. gsch