"Man muss die Feste feiern wie sie kommen", besonders außerordentliche Ereignisse. Zu diesen gehört zweifelsohne die Wahl einer Islingerin zur Korbstadtkönigin. Sofort nach Bekanntgabe der Wahl liefen die Drähte zwischen Ortssprecher Lowig und den Verantwortlichen von Feuerwehr und Musikverein heiß, um ihrer Königin Maria I. einen würdigen Empfang zu bereiten.
Die Mannschaft der freiwilligen Feuerwehr kümmerte sich um die Beschaffung eines 20 Meter langen Baumes, die Islinger Musikanten begleiteten den Transport zum Elternhaus von Maria Tribale, dem sich zahlreiche Freunde und Einwohner anschlossen.
Nachdem der standesgemäß mit Körben verzierte Baum sicher an seinem Bestimmungsort aufgestellt war, konnte Maria I. sich über zahllose Gratulationen freuen. In einer kurzen Ansprache, "sozusagen als kleine Probe für den großen Tag ihrer Thronrede", wie sie schmunzelnd bemerkte, bedankte sie sich bei allen Organisatoren, bei Familie und Freunden und allen Gratulanten.
Das Ereignis wurde anschließend natürlich gebührend gefeiert. Die stolzen Eltern der neuen Korbstadtkönigin sorgten für die Bewirtung der vielen Gäste.
Nach Maria Tribale konnten sich die Islinger Einwohner bereits schon einmal über eine einheimische Korbstadtkönigin freuen. In den Jahren 1992/1993 war dies Sandra Fischer. gsi