Mit Blick auf die kommende Saison und die bevorstehende Doppelbelastung aus Basketball-Bundesliga und Champions League hat sich Headcoach Raoul Korner von Medi Bayreuth entschieden, einen erfahrenen Spieler ins Team zu holen: Vom französischen Erstligisten Pau-Lacq-Orthez wechselt Aufbau- und Flügelspieler John Cox nach Bayreuth.
Der 36-Jährige wurde als Kind amerikanischer Eltern in Venezuela geboren und besitzt somit die amerikanische und venezolanische Staatsbürgerschaft. John Cox ist 196 Zentimeter groß, 95 Kilogramm schwer und erhält bei Medi Bayreuth einen Einjahresvertrag. "Einerseits brauchen wir angesichts der anstehenden internationalen Herausforderung mehr Erfahrung und Qualität in der Tiefe des Kaders. Andererseits können wir von der Teamstruktur her niemanden mehr vertragen, der nur abliefert, wenn er 25 oder mehr Minuten spielt. John hat sowohl die Qualität als auch die Erfahrung, uns wichtige, hochwertige Minuten zu geben, egal wie viele das sein werden. John verfügt über eine hohe Spielintelligenz und macht uns noch variabler, da er alle drei Außenpositionen abdecken kann. Er bringt viel wertvolle internationale Klasse und Erfahrung auf höchstem Niveau in unser Team", sagt Korner über den Neuzugang.


Basketballverrückte Familie

Der venezolanische Nationalspieler, der 2015 mit seinem Heimatland Amerikameister wurde und 2016 an den Olympischen Spielen in Brasilien teilnahm, entstammt einer basketballverrückten Familie: Sein Vater John "Chubby" Cox war bereits Profi-Basketballer, sein Cousin ist der fünfmalige NBA-Champion und zweifache Olympiasieger Kobe Bryant. Vor dem offiziellen Trainingsstart der Wagnerstädter am 7. August ist noch eine Ausländerposition vakant. Verschiedene Internetportale bringen den US-Spielmacher Gabe York mit Medi in Verbindung.