Zeil/Zell — Weil die Stadt Zeil in jüngster Zeit vermehrt Flüchtlinge aus Krisenländern (Syrien, Irak) aufgenommen hat, ist es zu einem Engpass bei der Versorgung mit Kindergartenplätzen gekommen. Denn der Gesetzgeber garantiert auch Kindern aus Flüchtlingsfamilien einen Kindergartenplatz. Wie die Kommunen Zeil und Knetzgau mitteilten, wurde dieses Problem nun gelöst. So hat sich laut Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) die Gemeinde Knetzgau bereit erklärt, Kinder in der Kindertagesstätte (Kita) Zell am Ebersberg aufzunehmen, da hier noch Kapazitäten frei waren. "Der Landkreis Haßberge unterstützt ebenfalls diese Kooperation, die auch zeigen soll, dass Flüchtlinge und Asylbewerber willkommen sind und man unbürokratisch und gemeindeübergreifend mit dem Landratsamt nach praktikablen Lösungen sucht", formuliert es Paulus.
Nach Auskunft von Zeils Bürgermeister Thomas Stadelmann (SPD) war seine Stadt auf der Suche nach Plätzen für zwei Kinder. Nach Gesprächen mit dem Landratsamt und der Gemeinde Knetzgau habe sich diese Lösung ergeben, sagte er. al