Die CSU-BA-Fraktion im Bamberger Stadtrat macht Druck für eine dritte Zufahrtsspur zum Mitarbeiter-Parkplatz am Klinikum. In einem Pressebericht erinnert die Fraktion daran, dass es rund zehn Jahre gedauert habe, bis die zweite Zufahrt zum Klinikum auf den Weg gebracht wurde. Die wesentlichen Gründe dafür waren damals die Sicherheit des Klinikums (Feuerwehrzufahrt!) und auch die Entlastung der benachbarten Anwohner.

Die verkehrlichen Probleme zur Erschließung des Klinikums am Bruderwald sind in den vergangenen Jahren, insbesondere bezüglich Parken und Parksuchverkehr, weiterhin gewachsen. Die Situation erscheint insbesondere für die Anwohner mittlerweile unzumutbar, heißt es in der Mitteilung. Eine Lösung könne sein, eine dritte Zufahrtsspur für den Mitarbeiterparkplatz hinter dem Parkhaus einzurichten. Namens der CSU-BA-Stadtratsfraktion haben deshalb die Stadtratsmitglieder Peter Neller, Gerhard Seitz, Anne Rudel und Christian Lange bei Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD)beantragt: Die für das Klinikum zuständige Sozialstiftung richtet zeitnah, das heißt noch im Herbst 2020, eine dritte Zufahrtsspur für den Mitarbeiterparkplatz hinter dem Parkhaus ein.

Drei Spuren

In dem Pressebericht werden als Gründe für diese Maßnahme geltend gemacht, dass die Anzahl der Parkplätze für die Mitarbeiter hinter dem Klinikum größer sei als die im Parkhaus des Klinikums. Für das Parkhaus sei aber bereits sehr früh eine Einfahrt mit drei Spuren (wobei die mittlere im Wechsel bedient werden kann) eingerichtet worden. "Gleiches scheint uns geboten für die Zufahrt zum Mitarbeiterparkplatz hinter dem Haus, da diese insbesondere bei Schichtwechsel hoch frequentiert ist."

Gerhard Seitz spricht aus seiner persönlichen Kenntnis "dass morgens zwischen 6.30 und 8.15 Uhr zum Arbeitsbeginn oftmals Staus über die Buger Straße bis in den Münchner Ring resultieren". Mit einer leistungsfähigen Zufahrt zum Mitarbeiterparkplatz hinter dem Parkhaus könnten die Staus in ihrer Länge halbiert werden und so zu einer weitaus geringeren Belastung der Bürger und auch der Umwelt (z.B. CO2 -Feinstaub) führen. Den Anwohnern sei ein weiteres Zuwarten nicht zuzumuten, betont Fraktionsvorsitzender Peter Neller, wobei es auch um den Bau der Stichstraße vom Südwesten her über die Waizendorfer Straße zum Klinikum geht. Seitz: "Es sind kleine Schritte notwendig und umzusetzen, um den Bürgern den guten Willen der Stadt und der Sozialstiftung zu zeigen, hier Abhilfe für die verkehrlichen Missstände zu schaffen und dem Verursacherprinzip Rechnung zu tragen." red