Aufregung am Sonntagnachmittag: Im Dorfzentrum in Steinbach flatterte ein kleiner Vogel herum, den die Steinbacher schnell als einen Greifvogel, vermutlich einen Turmfalken, identifizierten. Was ist zu tun? Schließlich konnte der Kleine, der offenbar seinen ersten Flugversuch gestartet hatte, durchaus noch am Nachmittag oder dann in der Nacht ein Opfer von Hund oder Katze werden.


Richtung Stettfeld geht's

Familie Schmitt wusste Rat. Sie telefonierte mit der Greifvogel-auffangstation Gabold in Stettfeld und erhielt grünes Licht, das Tierchen hier abzuliefern. Den Botendienst übernahm eine befreundete Familie aus Stettfeld, die zufällig gerade in dem Ebelsbacher Gemeindeteil weilte. Zack wurde der kleine Bursche in einen Karton gepackt und auf diese Art nach Stettfeld bugsiert. Hier bleibt der Kleine nun und wird noch ein wenig auf gepäppelt, bis er endgültig losziehen kann in die große weite Greifvogelwelt - voller Mäuschen und Getier, von dem er sich dann ernähren wird.
Die Steinbacher Kinder waren jedenfalls begeistert, als sie den Vogel einmal aus der Nähe begutachten konnten. kra