Zur Tradition geworden ist das alljährliche Orchesterkonzert der Städtischen Musikschule in der Konzerthalle Bamberg. Es findet am Sonntag, 6. März, um 17 Uhr statt. Hier macht die größte musikalische Bildungsstätte der Stadt und zweitgrößte ihrer Art in Oberfranken die Dreistufigkeit ihrer Orchesterarbeit sicht- und hörbar. Bereits ab vier Jahren können Kinder an der Musikschule nach der Suzuki-Methode ein Streichinstrument erlernen.
Auf die Zeichengebung eines Dirigenten zu achten, lernen die rund 20 Mitglieder des Jungen Streichorchesters, in das sie im Alter von zehn Jahren aufgenommen werden. Die dritte Stufe, das Jugendorchester Bamberg, erarbeitet anspruchsvolle symphonische Literatur und hat derzeit knapp 50 Mitglieder im Alter von 13 bis 18 Jahren.
Die Suzuki-Streichergruppen eröffnen das Konzert unter der Leitung von Susanna Obando, Masako Sakai-Hersen, Cezar Salem, Meike Beyer und Jürgen Roeder mit Tänzen und kleinen Stücken aus verschiedenen Ländern. Das Junge Streichorchester unter der Leitung von Masako Sakai-Hersen spielt den "Taschendieb-Tango" von Schwertberger und den "Silver String Rag" von Tony Osborne.
Das Jugendorchester Bamberg unter der Leitung von Martin Erzfeld spielt zu die Suite op. 1 "The Wand of Youth", ein spannendes Jugendwerk von Edward Elgar, und zum Abschluss die Lyrische Suite op. 54 von Edvard Grieg. Das Publikum erlebt hier möglicherweise Bamberger Erstaufführungen, wurden doch beide Werke noch nie von den Bamberger Symphonikern aufgeführt. Dazwischen erklingt der erste Satz aus einem der schönsten Werke Mozarts, dem Klavierkonzert Nr. 20 d-moll, KV 466. Den Solopart übernimmt der junge Pianist Constantin Knorr, der 2015 Preisträger des internen Wettbewerbs um den Neupert-Preis war. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. red