Und heute finde genau diese Kunst in Galerien Platz, weil sie Einblicke, Sichtweisen und Positionen einer vergangenen Zeit zeigen, die heutzutage längst alltäglich geworden sind. Ein Wertewandel, der sich in hundert kleinen Grafiken deutlich macht.
Doch die Grafiken geben nicht nur Hinweise auf kulturelle Entwicklungen, sondern vielmehr private Einblicke in das künstlerische Schaffen und Leben. Spannend sei daran vor allem, berühmte Künstler, abgesehen von den großen und bekannten Werken, neu zu entdecken. Man könne private Informationen und Einstellungen der Künstler beobachten, die in den großen Werken oftmals nicht zu sehen sind.
Insgesamt unterteilt sich die Ausstellung in vier verschiedene Bereiche, die 100 Jahre Kunst von 1900 bis 2000 zeigen: "Surrealismus, Selbstbildnisse, Beginn des 20. Jahrhunderts und Pop Art der 60-er Jahre", zählt Hurec auf und erläutert, dass nicht alle davon handsigniert seien.