von unserem Mitarbeiter Richard Sänger

Klebheim — Der Traditionsverein Klebheim richtete zum dritten Mal die Klebheimer Zeltkerwa aus. Nach einer Schlachtschüssel zum Auftakt fanden sich 96 Kartler zum Schafkopfrennen im Festzelt ein. "Mit so vielen Kartlern haben wir nicht gerechnet", erzählte Vorsitzender Stefan Leipold.
Den traditionellen Bieranstich am Freitag vollzog Dritter Bürgermeister Axel Gotthardt (FW) mit zwei Schlägen, assistiert vom Vorsitzenden Leipold und dem Oberburschen Pascal Herbst. Am Nachmittag richteten die Ortsburschen schon mal die Wagen fürs Baumholen am Samstag und am Freitagabend sorgte der Sound-Express aus Röttenbach für die Kirchweihbesucher.


Verlängerung ist möglich

Dass der Zusammenhalt im Heßdorfer Ortsteil funktioniert, war sichtbar und wird vom Vorsitzenden auch bestätigt. So halfen beim Zeltaufbau die Ortsbewohner zusammen, sorgten für die Verpflegung und der Frauenkreis beteiligte sich am Samstag und Sonntag mit einem Kuchenbuffet. Da wollten auch die Freien Wähler nicht nachstehen und spendierten zum Aufbau "a Fässla", wie es Vorsitzender Erich Biermann formulierte. Der Samstagnachmittag gehörte dann den Ortsburschen mit dem Kirchweihbaum. Für ein volles Zelt sorgten am Abend die "Audio Buam" und zu später Stunde brachte "DJ Jürgen" die Stimmung zum Kochen.
Am Sonntag wurde zum Gottesdienst ins Zelt eingeladen, und mit dem anschließenden Weißwurstfrühschoppen und den "Aischtaler Knutschbären" klang die Klebheimer Zeltkerwa aus. Wie Vorsitzender Leipold verriet, können sich die Klebheimer im nächsten Jahr möglicherweise auf einen kompletten Kirchweihsonntag freuen. Im Jahr 2016 fällt der 3. Oktober auf den Montag, also eine gute Gelegenheit, auch am Sonntag bis zum Abend zu feiern.