Das Trial-Team des TSC Kulmbach war mit Michael Könitz und Klaus Herold bei einer Doppelveranstaltung in Röhrenbach im Bayerischen Wald am Start. Dies war der zwölfte und 13. Lauf zum Alpenpokal, eine Meisterschaft, deren Läufe in Süddeutschland und Österreich ausgetragen werden. Am ersten Veranstaltungstag mussten die Trial-Fahrer drei Runden mit je acht Sektionen bei herrlichem Sonnenschein absolvieren. Es mussten steile Waldhänge, garniert mit gewachsenem Felsen, überwunden werden. Andere Sektionen führten durch ein steiniges Bachbett den Hang hinauf.
In der Trialklasse 5 Senioren waren Michael Könitz und Klaus Herold in der mit zwölf Startern besetzten Klasse am Start. Herold gelang eine gute erste Runde, er kassierte lediglich drei Strafpunkte. Kein anderer Fahrer brachte ein besseres Ergebnis. Doch es erwischte Herold in der zweiten Runde, gleich in der ersten Sektion: Er traf eine Felsspitze nicht genau, rutschte vom Felsen ab und handelte sich damit eine "Fünf" ein. In der dritten Runde blieb er strafpunktfrei und erreichte mit insgesamt acht Strafpunkten hinter Wolfgang Bauer vom MSC Gefrees, der fünf Strafpunkten hatte, und vor Robert Schmitt vom MSC Fränkische Schweiz, der es ebenfalls auf acht Strafpunkte brachte, den zweiten Platz. Nun war die höhere Anzahl der mit null Strafpunkten gefahrenen Sektionen entscheidend. Schmitt hatte 18, Herold 21 und war somit im Vorteil. Michael Könitz kam in dieser Klasse mit 28 Strafpunkten auf den neunten Platz.


Zum zweiten Mal Rang 2

Am zweiten Veranstaltungstag erwischte es Herold gleich in der ersten Sektion der ersten Runde: Ihm starb der Motor ab, wofür er sich wieder eine "Fünf" einandelte. In der zweiten Runde kassierte er einen, in der dritten Runde keinen Strafpunkt. Somit landete er mit sechs Strafpunkten hinter Johanna Matheis vom RGA Kempten (drei Strafpunkte) auf Rang 2 vor Wolfgang Bauer, der mit sieben Strafpunkten ins Ziel kam. Sein Vereinskamerad Michael Könitz kam in derselben Klasse mit 16 Strafpunkten auf Platz 8. red