Sulzdorf an der Lederhecke im Landkreis Rhön-Grabfeld war wieder Rallye-Mekka. Die Reckendorfer Brüder Max und Bastian Limpert vom AC Ebern sowie Vater Hans Limpert mit Copilot Stefan Breunig traten in der stärksten Klasse F5 an.
45 Teilnehmer, eine unglaubliche Zahl, starteten in der genannten Wertungsklasse. Die 24. ADAC-Grabfeldrallye lockte insgesamt 117 Fahrer an. Fünf Wertungsprüfungen (WPs) standen an. Auf der ersten WP gingen Max und Bastian Limpert nicht das volle Risiko und wurden Zehnte, die drittbeste Zeit in der Klassenwertung überraschte die beiden. Hans Limpert und Stefan Breunig hatten Tempo herausgenommen und verloren 17,2 Sekunden.


Zweimal Bestzeit

Acht Wertungsprüfungskilometern standen danach an, mit grobem gebrochenem Schotter, feinem Schotter, engen Sträßchen, Ortsdurchfahrten und sogar über einen kleinen Sprung ging es für die Teilnehmer ganz schön zur Sache. Bastian und Max Limpert erhöhten mit ihrem BMW E30 318is jetzt das Tempo und fuhren Bestzeit in der Klasse. Limpert/Breunig kosteten Zündaussetzer viel Zeit. Auf der WP 3 glänzten die jungen Limperts wieder mit der Bestzeit, deutlich vor der Konkurrenz. Im Gesamtklassement lagen sie nun auf dem 14. Gesamtrang von über 100 Teilnehmern und schoben sich zwischen die Allrad-Mitsubishis aus der leistungsstärkeren Klasse F1. Limpert/Breunig kämpfte weiter mit der Technik. Für sie ging es nur noch darum, den BMW 320is heil ins Ziel zu bekommen.


4,2 Sekunden Vorsprung

Limpert/Limpert hatten nach der vierten WP 7,6 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Mit einem Vorsprung von 4,2 Sekunden setzten sie sich am Ende gegen die 44 Konkurrenten durch und sicherten sich den Klassensieg. Überragend auch der 14. Platz unter 96 gewerteten Teilnehmern. Ohne weitere Blessuren kamen Hans Limpert und Stefan Breunig auf Platz 22. db