von unserem Mitarbeiter Jens Fertinger

Maroldsweisach/Pfarrweisach — Die Schulkinder in Pfarrweisach und Maroldsweisach hatten Besuch vom Schulfotografen Mario Facco. Doch kam er dieses Mal nicht, um die obligatorischen Einschulungs- oder Abschlussbilder zu erstellen, sondern er hatte eine echte Überraschung im Gepäck.
Es sollten dieses Mal Aufnahmen mit einer "fliegenden Kamera" gemacht werden, das heißt: Facco hatte seinen "Hexakopter", eine Drohne, mitgebracht, um Bilder aus der Vogelperspektive zu schießen. Nur so konnte er, wie die Schüler erfuhren, den Fotoapparat so weit in die Höhe bringen.

Strenge Regeln

Mario Facco hat eine spezielle Genehmigung, in Nordbayern diese Art von Bildern zu erstellen; "die meisten fliegen schwarz", meinte Facco, und gab auch zu, dass der Einsatz von Drohnen nicht von ungefähr sehr umstritten ist. Der Fotograf betonte, dass bei dem Einsatz der Drohne bestimmte Regeln einzuhalten seien.
Um möglichst eindrucksvolle Bilder zu erhalten, bildeten die Kinder an den jeweiligen Schulorten unterschiedliche Figuren: Im Schulort Pfarrweisach stellten sich alle Kinder und Lehrkräfte zu einem Herz auf, während man in Maroldsweisach im Schulhof die Buchstabenfolge "MARO" postierte.