Konsolidierung wurde großgeschrieben bei der Hauptversammlung des Ringer-Bayernligisten AC Lichtenfels. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga hat eine neue Zeitrechnung begonnen, die auch andere Bereiche des Vereinslebens umfasse.
Vorsitzender Oliver Dürr wusste von einem arbeitsreichen ersten Amtsjahr zu berichten, das im Sportbetrieb leider nicht mit dem sofortigen Aufstieg in die Oberliga gekrönt wurde. Dennoch betonte er: "Die Entscheidung vor gut einem Jahr, den Rückzug aus der weder sportlich noch zuschauermäßig noch finanziell reizvollen ersten Bundesliga anzutreten, war absolut richtig."
In Sachen Zuschauerzuspruch sei in der Liga tiefer sogar ein Zuwachs festzustellen gewesen, sagte er.
Auch in finanzieller Hinsicht sei der ACL auf einem wirklich guten Weg, dies wurde beim Kassenbericht deutlich. Einige Altlasten wurden abgetragen. Trotz der nun notwendigen Sanierung der Hausmeisterwohnung schaue man auch hier optimistisch in die Zukunft. Dies würde zwar nicht ganz so für die Zahl der freiwilligen Helfer und die Entwicklung der Mitgliederzahlen gelten. Der Vorsitzende appellierte, hier Anstrengungen zu unternehmen, die vom Vorstand zeitnah auf den Weg gebracht werden: "Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 2021 möchten wir wieder rundherum richtig gut dastehen", gab er die Zielrichtung vor. Eine große Zahl an Mitgliedern wurde für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Ihnen galt ebenso der Dank des Vorstands wie dem scheidenden Hausmeisterpaar Thea Kaerger und Hartmut Horst. An ihre Stelle treten Marion Pietsch und Anton Heinrich. Christian Voll