Kreis Lichtenfels — Nachdem von den meisten Weißstorchhorsten im Landkreis bereits Nachwuchs gemeldet werden konnte, gibt es jetzt auch gute Nachrichten vom Schwarzstorch: An beiden bekannten Brutplätzen im Staatswald wurden junge Störche gesichtet. Darauf weist der Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten hin.
Im vergangenen Jahr war an zwei Horsten im westlichen und östlichen Landkreis zum ersten Mal der Nachweis erfolgreicher Schwarzstorchbruten gelungen. Zur Freude der Förster waren das offensichtlich keine Einzelfälle. "Und damit für uns die Bestätigung, dass zum einen der Lebensraum passt und zum anderen unser spezielles Horstschutzprogramm im Staatswald greift", ist sich Forstbetriebsleiter Hagemann sicher. "Danach gilt während des ganzen Jahres ein Veränderungsverbot und während der Brut- und Aufzuchtzeit absolute Ruhe in einem weiteren Umkreis."
Jetzt müsse es für die nächsten Wochen noch weiter ausreichend Niederschläge geben, damit in den Waldbächen und speziell geschaffenen Feuchtbiotopen weiter ein ausreichendes Nahrungsangebot vorhanden sei. red