Der Osterbrauch des Klapperns wird trotz Kontaktbeschränkung in diesem Jahr vielerorts beibehalten. Nur läuft es um 6, 12 und 18 Uhr sowie am Karfreitag zur Todesstunde Jesu um 15 Uhr eben anders als sonst. Das hat Diakon Kim Sell mitgeteilt.

Die Ministranten treten beispielsweise in Motten, Kothen und Römershag vor ihre eigene Haustür oder auf ihren eigenen Balkon und ziehen nicht von Haus zu Haus. Die Anzahl der Jugendlichen ist nach den Worten des Geistlichen aber so groß und gut verteilt, dass das Klappern im ganzen Ort zu hören sein dürfte. Auch das Sammeln entfällt erst einmal. "Die Ministranten werden ihr Honorar nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen zu einem späteren Zeitpunkt von den Bürgern erbitten", erklärt Kim Sell. bpr