Der Kreisjugendring Bad Kissingen möchte die Jugendarbeit vor Ort aktiv fördern und die Jugendlichen nach über einem Jahr der Coronapandemie, in dem sich ein großer Teil von ihnen gezwungenermaßen zurückgezogen hat, wieder aktivieren und am Gesellschaftsgeschehen beteiligen. Deshalb veranstaltet der Kreisjugendring zusammen mit Pro Jugend im Rahmen der politischen Bildung eine Jugend-Bundestagswahl, bei der alle 14- bis 17-Jährigen im Landkreis das Wählen üben können.

Eigenes Jugendwahllokal

Hierfür werden Ehrenamtliche der örtlichen Jugendverbände, Vereine und Jugendgruppen gesucht, die am Wahlsonntag, 26. September, für etwa zwei Stunden in ihrer Gemeinde ein Jugendwahllokal betreuen. In den elf Mitgliedskommunen von Pro Jugend im Landkreis Bad Kissingen e. V. wird die Jugendwahl von den Gemeindejugendpflegern organisiert. Zudem wird es in den Städten zentrale Wahllokale geben, in denen die Jugendlichen ihre Stimme abgeben können, falls sie den Wahlzeitraum in ihrem Wohnort verpasst haben.

Wahlrechtlich wichtig ist, dass es sich um eine symbolische und keine politische Wahl handelt und es ist sicherzustellen, dass jegliche Verwechslung zwischen Jugendwahl und Bundestagswahl ausgeschlossen wird. Deshalb sollen die Jugendwahllokale deutlich getrennt von den offiziellen Wahllokalen eingerichtet werden.

Kontakt wiederbeleben

Die Jugend-Wahl bietet eine gute Möglichkeit, den Kontakt zwischen den örtlichen Vereinen und den Jugendlichen wieder zu beleben, heißt es in der Pressemitteilung des KJR. Das Ergebnis der Jugendwahl wird ab Montag, 27. September, öffentlich bekannt gegeben. Wer helfen kann, soll sich unter Tel.: 0971/ 801 33 73 direkt an den KJR wenden. red