Den Kleinlangheimer Kindern kommt seit 2015 die Elfriede-Kleinschroth-Stiftung zugute, die auf dem Vermächtnis der Namensgeberin beruht, die im September 2016 verstarb.

Bürgermeisterin Gerlinde Stier informierte dazu, dass Elfriede Kleinschroth zum Kriegsdienst in Dänemark abgeordnet war und 1947 nach dem Krieg einen schweren Unfall hatte, als sie mit ihrem Vater per Kuhgespann unterwegs war und vom losgelösten Anhänger eines vorausfahrenden Lkw überrollt und sehr schwer verletzt wurde.

Geflüchtete profitieren besonders

Nach jahrelanger Leidenszeit wurde sie wieder geheilt und aus Dankbarkeit über die Genesung beschloss sie, die Entlohnung für den Kriegsdienst und das Schmerzensgeld des Unfalls für einen gemeinnützigen Zweck und somit für die Kinder des Dorfes anzulegen.

Ihr Bruder Otto legte das Geld in Aktien an, das dann zu einer stattlichen Summe anwuchs, was zu einer Ausschüttung von einem jährlichen Betrag von 3000 Euro für Schule und Kindergarten führte. Zudem hat sie Ende der 90-er Jahre das Grundstück für den Kindergartenbau gestiftet.

In diesem Jahr war es möglich, aus der Stiftung einen Betrag von je 5000 Euro an den Kindergarten und an die Schule zu überweisen, worüber sich die Bürgermeisterin besonders freute, da auch Kinder aus der Ukraine davon profitieren.